PROJEKT
Rucksackprojekt
2014–2021: rund 5.000 Rucksäcke mit Kuscheltier, Malzeug und ein wenig Privatsphäre für geflüchtete Kinder in Hamburger Erstaufnahmen.

Warum ist das nötig?
Wer in einer deutschen Erstaufnahme ankommt, kommt oft mit nichts mehr an als der Kleidung, die er trägt. Ein Rucksack schafft das, was Kinder am dringendsten brauchen: einen Platz für die wenigen Dinge, die sie auf der Flucht behalten haben — ein Stück Privatsphäre. Das Kuscheltier wird zum neuen besten Freund, dem man Ängste und Nöte anvertrauen kann. Das Malzeug ist oft das erste eigene Spielzeug.
Was machen wir?
Von 2014 bis 2021 haben wir als Familie unser Rucksackprojekt betrieben — mit Hilfe von Freunden, Kollegen und Geschäftspartnern.
Wir haben das Sourcen und Packen selbst übernommen. Die Verteilung erfolgte in enger Absprache mit Kindergärtnern und Lehrern der schulischen Einrichtungen vor Ort — so war gewährleistet, dass jeder Cent bzw. jeder Rucksack genau dort ankam, wo er gebraucht wurde.
Neben wirklich lauter und großer offener Freude haben wir viele traumatisierte Kinder gesehen, deren Freude sehr stiller Natur ist — die ihren neuen besten Freund einfach nur fest an sich drückten.
Eindrücke
Aus dem Rucksackprojekt










Über das Rucksackprojekt berichtete u. a. das Hamburger Abendblatt (13.02.2015): „Kuschelige Seelentröster für Flüchtlingskinder".